Wozu Kunsttherapie?


Über das Bild zum Wort finden!
„Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie!“ (Der Steppenwolf) Hermann Hesse
Kunsttherapie ist bei Kindern, Erwachsenen und selbst bei Menschen in hohem Alter bewährt einsetzbar. Der spezielle kunsttherapeutische Ablauf, bestehend aus einer Kombination aus Gespräch und nonverbalem Ausdruck trägt zur deutlichen Verbesserung des Selbstwertgefühls und Steigerung der Lebensaktivität bei! Kurzerklärung; Kurzvideo; Videos zu Kunsttherapie;

Kunsttherapie ist überall dort besonders wirksam, wo durch das gesprochen Wort alleine keine deutliche Verbesserung in der Problembearbeitung erlangt wird.

Kunsttherapie hilft auch dabei, Klarheit für persönliche und berufliche Neuorientierung zu finden.

Kunsttherapie im sozialen Bereich und im Berufsleben:

  • Bewältigung von Problemen, Persönlichkeitsentwicklung
  • Burnout, Rehabilitation, Integration, soziale Benachteiligung
  • Menschen in Veränderung (Neuorientierung beruflich u. privat , Trennung, …)
  • Fremdheitsgefühlen, Einsamkeit, Isolation, Schlafstörungen
  • Hochsensibilität, ……
  • Mobbing- und Gewalterfahrung,
  • Suchtproblematik
  • Inklusion und Migration
  • Kinder mit auffälligem Verhalten (Überreaktion, Zurückgezogenheit, Aggressivität, …)

Kunsttherapie im Präventivbereich:

  • Vorbeugend gegen Stress und allen Formen von Folgeerscheinunge
  • Kunsttherapie in zentralen Institutionen wie Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen
  • Spitäler, Klinken, Institutionen, Soziale Einrichtungen
  • Behinderteneinrichtungen, Tageswerkstätten
  • und eigenen Praxis in Zusammenarbeit mit Ärzten und PsychotherapeutInnen

Für Menschen mit Diagnosen oder nach längeren Krankenständen:

  • Traumabearbeitung
  • Somatisierungsstörung (Muskulatur und Skelettsystem, Atmungsorgane, Herz- u. Kreislaufsystem, Haut, Magen-Darm-Trakt, Ausscheidungs- und Sexualfunktionen
  • Bei Chronifizierung (Spannungskopfschmerz, Depression, undefinierbare Rückenschmerzen, Gehörsturz, …)
  • Ergänzungstherapie zu neurologischen Erkrankung (Sprachstörungen, Gehörsturz, Schwindelgefühle, Gefühlsstörungen, Multiple Sclerose , …)
  • bei besachwalteten Personen
  • bei Behinderung und Handicap

Kunsttherapie findet unter anderem in Zusammenarbeit mit PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Ärzten, Kliniken, Kuranstalten, Orthopäden, Neurologen und anderer SpezialistInnen statt!

Durch den kreativen Prozess wird Unbewusstes in seiner Symbolsprache unmittelbar angesprochen. Mit Hilfe von Imagination innerer Bilder und durch Anregung der Phantasie werden Gestaltungsprozesse initiiert. Hilfesuchenden KlientInnen können sich neue Perspektiven eröffnen, sodass Neugier und Lust auf eigene unentdeckte Wesensanteile geweckt wird. Dies führt dazu, dass seelische Kraftquellen als Ressourcen aktiviert und konfliktreiche Situationen gut gelöst werden können. Menschen finden so Wege aus Angst und Depression und schließlich wieder Freude an der Realisierung von neuen Zielen.

Kreativität führt zu einem erweiterten Handlungsspielraum und fördert die Selbstwahrnehmung. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um den Mut und den Willen zu einer konstruktiven Lebensführung, Arbeitsfähigkeit und Integration zu entwickeln. Kreatives Tun in Kombination mit Reflexion im begleitenden Gespräch trägt maßgeblich zur Gestaltung einer besseren Zukunft bei.

Kunsttherapie/Mal- u. Gestaltungstherapie ist ein zeitgemäße, innovative Form der therapeutischen Intervention. Gespräche mit KlientInnen werden mit nonverbalen und sinnesanregenden Methoden wie z.B. mit assoziierten inneren Bildern, mit bildhaftem, szenisch-systemischem Ausdruck, Körperwahrnehmung und Körpergedächtnis begleitet. Vorreiter wie Siegmund Freud, C. G. Jung und Edith Kramer haben durch beharrliche Forschungsarbeit und Selbstexperimente bereits den Grundstein für die Kunsttherapie/Mal- und Gestaltungstherapie gelegt. Heute wird KT/MGT sehr effektiv in fast allen Krankenhäusern, Institutionen und im gesundheitspräventiven Bereichen angeboten.

www.berufsverbandkunsttherapie.com 

Illustrationen: Tim Knoche